Aktuelle Entwicklungen im Umwelt- und Naturschutzrecht
Datum und Ort: Samstag, 9. März 2024, Bürgertreff Gutleut Frankfurt am Main
Auch in diesem Jahr konnten wir bei unserem Seminar mit Vorträgen zu aktuellen Themen zum Umwelt- und Naturschutzrecht den Teilnehmenden Informationen bieten und einen Austausch ermöglichen. Rechtsanwältin Ursula Philipp-Gerlach berichtete von ihren Erfahrungen aus der Praxis zu Beteiligungs- und Klagerechten von Umweltvereinigungen und wertete die aktuelle Rechtsprechung zu
Umweltverbandsklagen aus. Anschließend stellten Ass. jur. Felicia Petersen und Rechtsanwalt Tobias Kroll die rechtlichen Möglichkeiten in der Stadtplanung und der Trinkwasserversorgung vor, die in Zeiten des Klimawandels immer relevanter werden. Nach der Pause lag der Schwerpunkt mit den Vorträgen von Rechtsanwalt Patrick Habor und Ref jur. Jan Sereda-Weidner auf dem Natur- und Artenschutzrecht – zum einen mit Blick auf die Planung erneuerbarer Energien, zum anderen auf Wolf, Fischotter und Co.
Die Folien zu den Vorträgen:
- RAin Ursula Philipp-Gerlach – Beteiligungs- und Klagerechte von Umweltvereinigungen – neue Entwicklungen
- Ass. jur. Felicia Petersen / RA Tobias Kroll – Wassermanagement in Zeiten des Klimawandel
- RA Patrick Habor – Naturschutz und Artenschutz bei der Planung erneuerbarer Energien
- Ref. jur., LL.M. Jan Sereda-Weidner – Artenschutz und Management von Wolf, Biber und Fischotter
Hier finden Sie den Flyer zum Seminar.

Die Zunahme der Klimagasemissionen, die weltweite Temperaturerhöhung und die dadurch ausgelösten Katastrophen gefährden sowohl die Ökosysteme der Erde als auch die Menschheit. Zugleich wächst die Zahl der in ihrer Existenz bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Wenngleich die Gefährdung der Biodiversität auch eine Gefährdung der menschlichen Existenz bedeutet, so lautet die Antwort der Politik insbesondere seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine, der Versorgung mit Energie – ob erneuerbar oder nicht – Vorrang vor dem Biotop- und Artenschutz einzuräumen. Mit dem angebotenen Seminar versuchte der IDUR zu zeigen, dass Klima- und Naturschutz miteinander vereinbar sind.
